Suchen
schließe Suche
NEUE KAPAZITÄTEN.
NEUE MÖGLICHKEITEN.
45.000m2
LAGERFLÄCHE
AM STANDORT BIETIGHEIM
Eigene, moderne Lagerflächen –
flexibel nutzbar, für vielfältige Logistikprozesse.
MULTI-TEMP
LAGER
CROSS-
DOCKING
78 RAMPEN
TEILFLÄCHEN
SEPARIERBAR

NEWS

Heavy Metal

Wenn Logistik richtig Gewicht bekommt

Headerbild

SCHWERE LASTEN, PRÄZISE GESTEUERT.

Im Coilzentrum von Hartmann in Muggensturm geht es um Dimensionen, die man nicht jeden Tag bewegt.
Stahl- und Aluminiumcoils mit hohen Einzelgewichten treffen per Bahn ein, werden mit leistungsfähiger Krantechnik übernommen, sicher eingelagert und entsprechend der Produktionsabrufe wieder bereitgestellt.

Was auf den ersten Blick nach Schwerlastlager aussieht, ist tatsächlich ein eng getakteter Logistikprozess.
Hartmann verbindet hier Schiene, Lager, Umschlag und Straße zu einer durchgängigen Versorgungskette für die Automobil- und stahlverarbeitende Industrie.

Hallenkran verlädt ein schweres Stahlcoil an einem Güterwaggon in einer Logistikhalle von Hartmann, umgeben von zahlreichen gelagerten Stahlcoils.

Schwergewichte brauchen Know-how

Bei Schwerlastlogistik zählt nicht allein, wie viele Tonnen ein Kran heben kann. Entscheidend ist auch das Wissen darüber, wie unterschiedliche Materialien sicher, fachgerecht und materialschonend gehandhabt werden.

Stahl und Aluminium stellen je nach Ausführung, Abmessung und Oberfläche unterschiedliche Anforderungen an Lagerung, Umschlag und Transport. Gewicht und Lastverteilung müssen ebenso berücksichtigt werden wie die Beschaffenheit des Materials und dessen Schutz vor Beschädigungen.

Genau hier kommt die Erfahrung unserer Mitarbeitenden ins Spiel. Sie kennen die Anforderungen der unterschiedlichen Coilgüter und sorgen dafür, dass vom Entladen über die Lagerung bis zur erneuten Verladung jeder Prozessschritt auf Material und Gewicht abgestimmt ist.

Technik, die zum Material passen muss

Dafür braucht es die entsprechende Infrastruktur. Das Coilzentrum verfügt über vier Hallenbereiche, die speziell auf die Anforderungen der Schwerlastlogistik ausgelegt sind.

Insgesamt acht Portalkräne, jeweils zwei pro Halle, übernehmen die Bewegung der Stahl- und Aluminiumcoils sowie weiterer Stahlprodukte. Mit Traglasten von bis zu 63 Tonnen sind sie für den kontinuierlichen Schwerlastbetrieb ausgelegt. Tragfähige Flächen, abgestimmte Lastwege sowie spezialisierte Lager- und Ladeeinrichtungen schaffen die technischen Voraussetzungen für sichere und leistungsfähige Prozesse.

Doch erst das Zusammenspiel aus Technik, Materialkenntnis und langjährigem Know-how macht daraus Schwerlastlogistik.

Hallenkran mit spezieller Coilzange beim Verladen schwerer Stahlcoils auf einen Güterwaggon in einer Logistikhalle von Hartmann.
Übersicht eines Coillagers von Hartmann mit zahlreichen Stahlcoils, Hallenkran und Güterwaggon für den Schienentransport.
Zahlreiche Stahlcoils lagern in geordneten Reihen auf speziellen Auflagen im Coillager von Hartmann.
Mitarbeiter von Hartmann steuert einen Hallenkran mit Coilzange zum sicheren Umschlag eines Stahlcoils im Coillager.
Rote DB-Diesellokomotive auf dem Hallengleis im Coillager von Hartmann, neben gelagerten Stahlcoils und einem Hallenkran.

Vom Güterzug direkt ins Coilzentrum

Ein entscheidender Vorteil des Standorts ist der eigene Gleisanschluss. Zweimal täglich wird das Coilzentrum über die Schiene angefahren. Ganzzüge und einzelne Waggons können unmittelbar in die Lager- und Umschlagprozesse eingebunden werden, ohne zusätzliche vorgelagerte Umschlagwege.

Bis zu 80 Tonnen Material pro Waggon gelangen so direkt in die Prozesse des Coilzentrums.

Nach dem Bahnumschlag werden die Coils eingelagert und entsprechend der jeweiligen Abrufe für den Weitertransport bereitgestellt. Die direkte Verbindung von Schiene, Lager und Straße schafft kurze Wege und eine durchgängige Transportkette vom Lieferanten bis zum Produktionswerk.

Schwerlastlogistik rund um die Uhr

Das Coilzentrum ist auf hohe Umschlagvolumina und eine kontinuierliche Materialbewegung ausgelegt. An fünf Tagen pro Woche läuft der Lagerbetrieb rund um die Uhr.

Eingehende Materialien können dadurch flexibel angenommen, innerhalb des Standorts bewegt und bedarfsgerecht für die weitere Versorgung bereitgestellt werden. Gleichzeitig bietet der 24/5-Betrieb die notwendige Flexibilität, um auf unterschiedliche Produktionsbedarfe und kurzfristige Veränderungen zu reagieren.

Mitarbeiter kontrolliert die Sicherung eines großen Stahlcoils im Coillager von Hartmann.

Lagerfläche zwischen Lieferant und Produktion

Eine besondere Rolle übernimmt Hartmann als produktionsnahes Konsignationslager. Die Stahl- und Aluminiumcoils werden in Muggensturm eingelagert, verbleiben jedoch bis zu ihrem tatsächlichen Abruf im Bestand des jeweiligen Lieferanten.

Für die angeschlossenen Produktionswerke bedeutet das: Das benötigte Material befindet sich bereits in unmittelbarer Nähe zur Produktion, ohne dass entsprechende Bestände direkt im Werk vorgehalten werden müssen.

Hartmann übernimmt dabei weit mehr als die physische Lagerung. Unterschiedliche Materialströme werden gebündelt, Bestände überwacht und die benötigten Coils entsprechend der Produktionsanforderungen bereitgestellt. Das Coilzentrum wird damit zum Bindeglied zwischen Lieferanten und Produktion.

Genau dann. Und genau in dieser Reihenfolge.

Wann welches Material das Lager wieder verlässt, richtet sich nach dem tatsächlichen Produktionsbedarf.

Bei der Just-in-Time-Versorgung werden die benötigten Coils innerhalb definierter Zeitfenster bereitgestellt. Transportplanung, Materialbereitstellung und Anlieferung greifen dabei eng ineinander.

Bei Just-in-Sequence kommt die Reihenfolge hinzu. Die benötigten Materialien werden nicht nur termingerecht, sondern entsprechend der für die Produktion vorgesehenen Sequenz bereitgestellt.

Bestände, Abrufmengen, Materialstatus und Lieferfenster werden dafür systemgestützt gesteuert und kontinuierlich überwacht. Ändert sich der Bedarf in der Produktion, können Disposition und Bereitstellung entsprechend angepasst werden.

Heavy Metal eben.
Nur logistisch
gedacht.

Vom Stahlwerk bis ans Produktionsband

So entsteht in Muggensturm eine durchgängige Logistikkette: von der Anlieferung auf der Schiene über Schwerlastumschlag und Lagerung bis zur Bestandssteuerung, bedarfsgerechten Bereitstellung und Weiterbeförderung auf der Straße.

Das Coilzentrum ist damit weit mehr als ein Ort, an dem schwere Güter gelagert und bewegt werden. Es verbindet leistungsfähige Infrastruktur mit Materialkenntnis, Erfahrung und einer präzise gesteuerten Produktionsversorgung.

So wird Schwerlastlogistik zum verlässlichen Bestandteil der industriellen Versorgung.

01 / 04
Luftaufnahme des Hartmann Coil-Lagerzentrums in Muggensturm mit großen Lagerhallen, Gleisanschluss und umliegender Ortschaft.
Stahlcoils im Hartmann Coillager mit einem Lkw zur Verladung und einem Hallenkran für den sicheren Umschlag.
Hallenkran mit Coilzange hebt ein Stahlcoil über weiteren gelagerten Stahlcoils im Coillager von Hartmann.
Zwei Mitarbeiter von Hartmann koordinieren mit Fernbedienungen den sicheren Umschlag eines Stahlcoils per Hallenkran im Coillager.
Wenn Schweres leicht laufen muss Wenn Schweres leicht laufen muss Wenn Schweres leicht laufen muss

Logistikleistungen

Wenn Schweres leicht laufen muss

Coils, Stahl und Aluminium stellen besondere Anforderungen an Transport, Lagerung und Handling. Mit spezialisierter Infrastruktur und abgestimmten Prozessen sorgt Hartmann für sichere und effiziente Abläufe entlang der gesamten Versorgungskette.

Erfahren Sie mehr über unsere Lösungen für Stahl- und Coillogistik – von der Lagerung und dem Handling bis zur produktionsnahen Versorgung.

12

FREIE
JOBS

LKW Hartmann